Wasserstoffperoxid oder Natriumperborat in Kombination mit Ultraviolett zur Entfernung von 1,4-Dioxan im Abwasser, während gleichzeitig der TOC-Gehalt mit Teledyne Tekmar Fusion überwacht wird
Es wurde eine vergleichende Analyse zu Ultraviolet Advanced Oxidation Processes (UV-AOPs) durchgeführt, bei der entweder Natriumperborat (UV/NaBO3 AOP) oder Wasserstoffperoxid (UV/H2O2 AOP) eingesetzt wurde, um die Eliminierung von 1,4-Dioxan aus tertiären Abwasserabwässern zu untersuchen [1]. Die Wirksamkeit beider UV-AOPs wurde durch den Einbau von Essigsäure weiter untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Natriumperborat und Wasserstoffperoxid eine ähnliche Leistung zeigten. Konkret ausgedrückt zeigte das UV/NaBO3-AOP bei Verwendung von 6 Milligramm pro Liter (mg/L) als H2O2 eine Reduzierung von 1,4-Dioxan um 43,9 %, während das entsprechende UV/H2O2-AOP eine Reduzierung um 42,8 % zeigte. Trotz der vergleichbaren Ergebnisse sind die Kosten für NaBO3 etwa 3,3-mal höher als für H2O2. Dennoch bringt der feste Zustand von NaBO3 erhebliche Vorteile für den Fern- und mobilen Betrieb mit sich. Im Gegensatz zu H2O2-Lösungen, die sich mit der Zeit verschlechtern und wiederkehrende und teure Lieferungen erfordern, bietet NaBO3 eine praktische H2O2-Quelle. Langfristige Lieferungen können sofort versandt und nach Bedarf vorbereitet werden, wodurch logistische Herausforderungen gemindert werden. Es wurde festgestellt, dass die Zugabe von Essigsäure zum UV/H2O2-AOP die 1,4-Dioxan-Elimination steigert und die Wirksamkeit der Behandlung um 5,7 % erhöht. Während der Forschung wurde ein Teledyne Tekmar Fusion TOC-Analysator zur Bestimmung des TOC verwendet.
